Unsere Freunde, die Pflanzen

Kräuter, Blumen, alle Pflanzen halten ein Füllhorn an guten Gaben für uns bereit.  

Sie sind die Grundlage für alles Leben, weil sie uns und den Tieren gerne als Nahrung dienen. Oft genügen schon ein paar Blättchen von diesem Kraut, ein paar Blüten von jener Pflanze, um heil, ganz zu bleiben.  

Sind wir krank, schenken sie uns ihre Medizin in Form von Heiltees, Salben, Tinkturen.  

Als Räucherwerk können sie reinigen, stärken – und unsere Gebete, Wünsche unterstützen. Ihr Anblick allein erfreut unser Herz und berührt unsere Seele, wie auch ihr Duft.  

Blütenessenzen, die Bachblüten von Edward Bach sind wahrscheinlich die bekanntesten, wirken durch die aufs Wasser übertragenen Seelenkräfte der Pflanzen auf unsere Seele und bringen uns ins Gleichgewicht. Hier entfalten die Pflanzengeister ihre volle Kraft.  

Die Geschenke der Kräuter für uns Menschen reichen also vom Materiellen bis in die feinsten Schwingungsbereiche.  

Ihre Wurzeln stehen untereinander in Verbindung, sie tauschen sich aus und können auch uns an ihrem umfassenden, weitreichenden Wissen teilhaben lassen. Sie erzählen uns vom Reich der Erde, von Zwergen und verborgenen Schätzen, von der Kraft der Dunkelheit und Ruhe. Sie eröffnen uns Zugang zu den Hütern der Metalle und Mineralien, der Steine und der unterirdischen Wasser.  

Über der Erde geben sich Pflanzen dem Licht und dem Wirken des Kosmos hin, im ständigen Austausch mit den Kräften des Himmels entfaltet sich ihre Seele. Streicht der Wind über sie hinweg, verbinden sie auch auf der Erdoberfläche unsere Welt, überziehen sie mit einem feinen, lichten Netz. Es ist die Welt der Pflanzengeister, Pflanzengötter. Unterschiedlich wie unsere Pflanzenfreunde, ist auch die Gestalt dieser Wesen. Wenn wir unsere Seele, unser Herz öffnen, zeigen sie sich gerne, helfen uns und lehren uns ihre Weisheit. Sie lieben es, wenn wir uns an ihnen erfreuen, ihnen zuhören und ihnen etwas erzählen oder vorsingen. Dann blühen sie – im wahrsten Sinne des Wortes – auf