Ich frag mich selber oft, was ich eigentlich den ganzen Tag über so mach. Abgesehen von den all-täglichen Dingen, die genauso wichtig sind, wie einkaufen, kochen, Wäsche, putzen...

Einen nicht unerheblichen Teil des Tages "verträum" ich, vertue ich also aus heutiger Sicht. Rede mit Pflanzen, hör dem Wind zu und den Vögeln, lausch den Erzählungen des kleinen Volkes, der Steine, Gewässer und Pflanzen. Wobei mir persönlich das genauso real ist wie alles andere...

Was kommt dabei heraus?

In mir passiert viel, greifbar sind Geschichten, die mir zugetragen werden, die ich schreibe und weitergebe. Auf Lesungen und bei Kräutermärchenwanderungen.

Links im Bild, mein Eidechsenfreund der meist träumt, aber fürs Foto die Augen geöffnet hat. Er saß im Sommer sogar auf meiner Hand und hat sich von mir am Kinn kraulen lassen!

Ich lese wirklich gerne vor, aber die Wanderungen bereiten mir noch mehr Freude. Draußen, bei meinen Pflanzenfreunden, fühle ich mich wohler und geborgener als in geschlossenen Räumen. Auch wenn sie immer da sind, die Pflanzengeister, die Hüter der Orte, empfinde ich selbst sie näher, wenn ich näher bei ihnen bin, im Freien also. Aber alles hat seine Vorzüge, bei Regen und Schnee sind Häuser gemütlicher, lach.

Besonders schön ist es, die Kräutermärchenwanderungen mit Kindern zu erleben. In Kindergärten oder Schulen gibt es dann auch noch die Gelegenheit, die Kräuter, die wir gefunden haben, auf Broten zu genießen oder als Tee. Es macht einfach Freude.

Im Augenblick beschäftigen mich Kreise, noch mehr Spiralen als Ausdruck elementarer menschlicher, lebendiger Erfahrung. Ich glaube, da wird noch einiges draus wachsen, momentan erst ein paar Bilder, wie die von meiner - jahreszeitlich für mich jetzt im Herbst - stimmigen - Kastanienspirale oder des Steinkreises zum Schnitterinnenfest

Nächstes Jahr möchte ich intensiver in die Pflanzengeistmedizin aber auch die Jahreskreisfeste mit anderen Menschen zusammen einsteigen